STARTSEITE  I   KONTAKTE  I  IMPRESSUM

 

BERICHTE  I TERMINE  I  TRAINING / NACHWUCHSARBEIT  I   ÜBER UNS

 

  

RADSPORT CLUB SCHMITTER KÖLN GLEUEL 1930 e.V.

 

 

   - PRESSEMITTEILUNGEN  

 

   - NOSTALGISCHER RÜCKBLICK 

 

 

 

Express

KStA 29.08.2016

Wochenend 20160831

Rundschau20160722

 

 

 

KStA 260160520

 

 

KSta 08.04.2016

 

KStA 05.03.2016

 

 

 

KStA 2015/8

KStA 2015 / 7

 

14

Rundschau 2015 / 7                                                                                               Express 2015 / 7

 

 

 

 

___________________________________________

KStA 06.10.2012

Rundschau 05.10.2012

 

Rundschau 07.2012

 

 

 

Rundschau 29.12.2011

 

KStA 19.10.2011

 

 

Rundschau 13.11.2011

 

Rundschau 04 2011

Rundschau 03 2011

 

Wochenend

Rundschau 17.09.2010

KStA 17.09.2010                                                                     alle Werbeträger werden eingesetzt

___________________________________________

Kölner Rundschau 20.07.2010

___________________________________________

Rhein Sieg Kreis vom 07.06.2010

___________________________________________

18.05.2010 Kölner Rundschau

 

Wochenende 07.10.2009

Rundschau 05.10.2009

KStA 05.10.2009

Wochenende 30.09.2009

                                                                                                                                            

KStA vom 25.09.2009

KStA vom 16.09.2009

Wochenend200909

KStA 12.10.2009

Rundschau 13.08.2009

 

   

Erfolge und Engagement

Sportlerball: Hürther Stadtsportverband zeichnet im Haus Burgpark 75 verdiente Sportler aus

Efferen (off). Die Stadt Hürth und der Stadtsportverband zeichneten auf dem diesjährigen Sportlerball im Haus Burgpark 75 Sportler aus. Neben sportlichen Leistungen wurde aber auch das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen geehrt. Eva Paus von der Hürther Rudergesellschaft erhielt die Große Sportplakette in Silber für ihren Studenteneuropameistertitel. In Bronze wurde die Große Sportplakette an vier Deutsche Meisterinnen vergeben: Lydia Fischer (Behindertensportverein Hürth), Elisabeth Danzer, Karin Felten und Gisela Löhe (alle Keglerverein Hürth-Erftstadt). Sportehrenurkunden gingen an Hans Brabender, Lambert Heuser, Peter Krohm und Alfred Salm (alle vom THC Rot-Weiß Hürth). Die Kleine Sportplakette wurde in der Farbe Gold viermal, in Silber dreizehnmal und in Bronze an 49 Athleten vergeben. Zahlenmäßig dominierten in diesem Jahr der Ringer-Club Hürth und der SC Hürth, gefolgt von Yamato Hürth, der Rudergesellschaft Hürth und der Radsportgesellschaft Hürth. Der Stadtsportverband ehrte mit seinem Glaspokal die Budo-Sportler Bastian Fellnett, Jacqueline Schmitz und Maike Ziech, RC Schmitter-Vorsitzenden Franz Breuer, die zweite Vorsitzende im Behindersportverein Helen Kleren sowie die Polizeikommissare Ernst Hoster und Stefan Neukirchen. Zu einem späteren Zeitpunkt erhalten diese Auszeichnung der erste Vorsitzende des BC Efferen Klaus Talke sowie Alfons Domma und Friedrich Becker, die als Vorsitzende des BC Berrenrath und der Spvg. Hermülheim die Fusion zum FC Hürth mit auf den Weg brachten.

   
   

   

Rund in Gleuel: Wolfram Wiese gewinnt Jubiläumsrennen des RC Schmitter Köln 1930/Gleuel
Radrennen ertrinkt im Regen
"Am Anfang haben es alle aus meiner Mannschaft probiert, aber am Ende habe ich Glück gehabt", sagte Wolfram Wiese nach seinem Sieg in der A/B-Klasse über 75 Kilometer.
Die Fahrer des Hauptrennens beim 75-Jährigen Vereinsjubiläum des RC Schmitter Köln 1930/Gleuel hatten auch Glück, dass der Dauerregen vor ihrem Start ein Ende fand.
Im Spurt setzte sich der ComNet-Senges-Fahrer nach 01:46:25 Stunden mit einer Reifenbreite gegen Klaus Mutschler (Team Sparkasse) und Christoph Dargatz (Team Heinz von Heiden) durch. Wiese hatte sich zuerst alleine aufgemacht, schloss sich aber in der dreizehnten Runde mit seinen drei Verfolgern zusammen. Zuletzt fuhr die Spitzengruppe 200 Meter hinter dem Hauptfeld auf dem 1,5 Kilometer langen Rundkurs her. Der Vierte Sebastian Freese konnte im Sprint aber nicht mehr mithalten.
Der Hürther Mario Meurer, für den RSC Viktoria Kerpen am Start, erreichte Platz 14. Von den prominenten Fahrern kam Andreas Kappes auf den sechsten Platz. Lars Teutenberg, ehemals RC Schmitter, hielt sich im Hauptfeld zurück, weil Mannschaftskollege Mutschler im Quartett an der Spitze fuhr.
Die anderen sechs Rennen des Tages ertranken dagegen im Regen. Glücklicherweise stürzten bei den schlechten Bedingungen nur zwei Fahrer, ohne sich größer zu verletzen. Auch die Zahl von 200 Fahrern im C-Rennen über 60 Kilometer war beachtlich. Hier siegte Joachim Tolles vom BTV Vorst Kaarst vor Sebastian Kuppe und Jochen Lichtenthäler nach 01:28:14 Stunden.
Im Rennen der Senioren 3 ab 51 Jahren kam Ralf Stambula (RSC Schermbeck) auf den ersten Platz. Werner Nesselhauf siegte für Vorwärts Orient Mainz bei den Senioren 4 ab 61Jahren. Nach 25 Runden gewann Nikolas Kubitzki von der RSG Heinrich Böll Gesamtschule in der Klasse Jugend U 17. Den einzigen Erfolg für das weibliche Geschlecht errang Simona Janke (RV Endspurt Wuppertal) im Rennen der Schüler U 13.
Nach drei Jahren Pause wollte sich der RC Schmitter trotz des schlechten Wetters und weniger Zuschauer nicht die Stimmung vermiesen lassen. Der erste Vorsitzende Franz Breuer sagte: "Für uns ist es schade, weil wir feste Kosten für Zeitnahme, Fahrer und Streckensperrung haben. Unser besonderer Dank gilt daher den Sponsoren und den Radsportfreunden Kendenich, die uns an der Strecke geholfen haben." Im Herbst wird das 75-jährige Vereinsjubiläum mit einem Stiftungsfest groß gefeiert.

zurück

 

 

Ein nostalgischer Rückblick

Willy Schmitter

Willy Schmitter

 

Willy Schmitter galt in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts als ''das'' große Talent auf der Radrennbahn und aufsteigender Stern neben Steher-Star Thaddäus Robl. Er wurde nur 21 Jahre alt: 1905 verunglückte er tödlich auf der Radrennbahn in Leipzig. Welch einen Ruf sich der junge Rennfahrer in seiner kurzen Lebensspanne erworben hatte, kann man daran erkennen, daß der RC Schmitter erst 25 Jahre später, im Jahre 1930, gegründet und nach ihm benannt wurde.


Seinen ersten großen Erfolg als Rennfahrer hatte Willy Schmitter, der in Köln-Mülheim geboren wurde, im Mai 1902, als er den „Rheingold
-Pokal“ für Amateur-Radrennfahrer gewann, damals noch als „Flieger“ (heute Sprinter). 1903 trat er ins Profilager über und wurde auf Anhieb Zweiter der Rheinland-Meisterschaft hinter dem deutschen Radsport-Star Walter Rütt. Wenig später wurde er jedoch Steher, da dort die Verdienstmöglichkeiten wesentlich besser waren. In der Folge gewann Schmitter zahlreiche Große Preise und besiegte Weltklasse-Fahrer wie Robl,  den Amerikaner Robert Walthour, den Niederländer Piet Dickentman sowie den späteren Kölner Weltmeister Peter Günther und andere.

Schmitter, eine echte rheinische Frohnatur,  erfreute sich schnell einer äußerst großen Popularität und wurde Liebling der Zuschauer.Ein ‚Schmitter-Sieg‘ in Köln glich einem grossen Ereignis und die Begeisterung der Kölner fand keine Grenzen. Aber es war auch für Fernstehende eine Freude, den jungen Fahrer mit Riesenschritten der Extraklasse zusteuern zu sehen.“ Trotz seiner Jugend lag Schmitter in der Verdienstrangliste der deutschen Rennfahrer für die Jahre 1895 bis 1905 bereits an 6. Stelle.

Aufgrund seiner Erfolge nahm Schmitter am 17. September 1905 an der Steher
-Europameisterschaft in Leipzig teil. Dabei stürzte er schwer und erlag anschließend seinen schweren Verletzungen.

Radsportjournalist
[[Fredy Budzinski]] schrieb: ''Da löst sich eine knochige Hand aus dem wallenden Mantel, streckt sich lang aus und faßt den mutigen Schmitter ins Genick. Ein Zischen, Knallen, Pfeifen, Brechen … und ein menschlicher Leib schleift über die Fläche."

Und er dichtete anlässlich der Beerdigung:

"Was noch am Morgen strahlend glänzte,

Sinkt in den Staub beim Abendrot;

Kein Mensch kann dem Geschick enteilen,

Der schnellste Renner ist der Tod!"
 

50.000 Menschen standen beim Trauerzug für den erst 21jährigen Willy Schmitter Spalier auf den Kölner Straßen. Das Gedränge auf den Straßen war so groß, dass die Polizei anrücken musste.

 Text: Renate Franz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fortsetzung folgt

 

zurück